Bericht von der Gemeindeversammlung am 14.2.2010 Lebendige Kirche in Volksdorf Visionen für ein Leitbild Ziele der Gemeindearbeit
Wer sich trotz vereister Straßen und schlecht geräumter Gehwege zur Gemeindeversammlung auf den Weg gemacht hatte, konnte mit vielen neuen Informationen über die Arbeit des neuen Kirchenvorstands und Veränderungen in der Nordelbischen Kirche, über Ideen zur zukünftigen Arbeit in der Gemeinde Volksdorf, den Bereich der Ehrenamtlichenarbeit und den Haushalt wieder nachhause gehen:
Pastorin Frietzsche begann ihren Bericht mit einem Dank an die Kirchensteuer- und Kirchgeldzahler, die die vielfältige Arbeit in unserer Gemeinde erst ermöglichen, und bedankte sich nachhaltig für die überaus große Spendenbereitschaft für Brot für die Welt.
Volksdorf gehört jetzt zum Kirchenkreis Hamburg-Ost und bildet zusammen mit Bergstedt und Hoisbüttel die Region 3 im Bezirk Bramfeld-Volksdorf.
Der Kirchenvorstand wird sich in seiner Arbeit schwerpunktmäßig mit der Erstellung eines Gemeindeleitbildes und mit den Zielen zukünftiger Gemeindearbeit beschäftigen.
Ohne die Mitarbeit von z. Zt. 250 ehrenamtlich Tätigen sind viele Aktivitäten in der Gemeinde kaum denkbar. Ihnen wurde ausdrücklich gedankt.
Der Haushalt ist bei Friederike Arnold in guten Händen. Auch hier gibt es Veränderungen, die jedoch nicht so sehr die Zahlen betreffen. Der Haushalt 2010 ist noch in Arbeit.
In den schon bewährten so genannten Murmelgruppen hatten die Gemeindeglieder im Anschluss Gelegenheit, sich auszutauschen und Wünsche an den erst seit einem Jahr neuen und personell stark veränderten Kirchenvorstand zu formulieren:
Der neue Aufbruch im Kirchenvorstand wirkt sehr positiv.
Die geplante Öffnung unserer Kirchen auch an Wochentagen wird sehr begrüßt.
Der Gemeindebrief sollte noch verstärkt informieren über strukturelle Veränderungen und den Prozess zum Leitbild und werben für ehrenamtliches Engagement.
Viele wünschen sich ein Wunschbuch in der Kirche.
Der Kirchenvorstand möge die Diskrepanz zwischen den strukturellen Veränderungen in der Kirche und der befürchteten Heimatlosigkeit vorwiegend der älteren Gemeindeglieder bedenken.
Gewünscht wird eine spürbare und sichtbare Verknüpfung der Jugend- und Erwachsenenarbeit.
Und – dem Arbeitskreis Der Andere Gottesdienst wird ein langer Atem gewünscht für seine Überlegungen zu einem heute glaubwürdigen Reden von Gott.
Der Kirchenvorstand nimmt diese und die hier nicht genannten vielfältigen Anregungen gerne auf und bedankt sich für die interessierte Teilnahme an der Gemeindeversammlung.